Es wird religiöser... | Warum ein Blog?

Warum ein Blog?

"Sie haben geträumt und den Traum morgens früh einfach so auf einem Blatt Papier festgehalten?"

 

Ja. So könnte man sagen. Schlaftrunken bin ich damals aus dem Bett gehüpft, habe mir einen Fineliner und ein Blatt Papier geschnappt und losgelegt.

Danach ist das Dokument mit nach London geflogen, wo ich berufsbedingt ein Wochenende verbringen durfte. London glänzte grade nachts jedoch so von Schönheit, dass ich nicht die Möglichkeit fand, an den Notizen weiterzuarbeiten, geschweige denn, sie auszuformulieren. Covent Garden war einfach zu verlockend :)

 

Es ist schon erstaunlich, dass mich ein Traum über Gott und ein Zimmer in einem Turm so kurz vor einem Flug nach London ereilte.

Ein Flug, über den ich mir im Vorneherein mehr als nur einen Gedanken gemacht habe.

Ein Flug, der, wenn ich so daran zurückdenke, in mir Unwohlsein hervorrief. Nicht unbedingt wegen Flugangst.

 

Nein.

 

Wohl eher war das Unwohlsein - die Angst - der Tatsache geschuldet, dass ich mir ziemlich viele Gedanken darüber machte, wie ich am Flughafen einchecken muss, ob ich meinen Flieger finde, wie ich zu meinem Arbeitsplatz in London komme, was mich dort erwarten, wie das Hotelzimmer sein, ich überhaupt erstmal zum Hotel kommen, mein Bahnticket kaufen und im Hotel selbst einchecken würde. Die Gedanken an diese ganzen Fakten riefen ein gewisses Unwohlsein in mir hervor, welches sich bei Reiseantritt als totaler Mumpitz entpuppte. Kuriose Gedankenfalle. 

 

Ich habe noch nie so was Schönes erlebt (Was vielleicht auch meinem Kollegen geschuldet war, der wirklich ziemlich gut Englisch spricht und sich generell irgendwie mit dem ganzen Zeug auskennt...). Und so eine Reise schreit unbedingt nach einer Fortsetzung!

 

Jedenfalls begleiteten mich die Notizen jeden Abend bei einer Tasse Tee auf dem Schreibtisch und ich starrte sie an... und starrte sie an... aber mir fiel nichts ein. Blanke Leere, demotivierende Gedanken und ein viel zu guter, dampfender Schwarztee lenkten mich ab. Ich muss auch zugeben; stattdessen habe ich mir die Stadt angesehen ;)

 

Das änderte sich heute. Kurz nachdem ich auf YouTube einen wirklich guten Song gefunden hatte, der mir die Erinnerung an diesen Traum zurückrief. Also schnappte ich mir kleine, quadratische, grüne Zettel und begann, den Plot auszuformulieren.

Morgen werde ich hoffentlich die Zeit finden, das erste Kapitel zu skizzieren und aufzuschreiben. Ich würde mich freuen, wenn ich ein Ergebnis in den Händen halten kann.

Wir schauen mal, was passiert.

 

Habe ich Ihnen Ihre Eingangsfrage damit beantwortet?

 

"Aber selbstverständlich!"

 

Wunderbar!

Wenn Sie sonst keine Fragen mehr haben, würde ich dann schlafen gehen. Mir scheint es ziemlich spät zu sein, wenn ich so auf die Uhr schiele.

Bis wir wieder voneinander hören wünsche ich Ihnen alles Gute!

 

Bis dahin!

 

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