...ab auf die Bühne!

2018

Act.

Für jeden Workshop gibt es ein eigenes Stück, das in der Woche erarbeitet wird. Dieses Jahr geht es um das Thema "Fremde Kulturen".

 

Sing.

Vier eigens für den Workshop komponierte Lieder runden das Stück ab.

 

Dance.

Vier individuelle Choreographien studieren wir in der Woche ein.


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...ab auf die Bühne! 2018
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Resonanz

Mit viel Witz und einer ganzen Menge Talent präsentieren die zwölf Darsteller die Rollen, die sie in der Woche erarbeitet haben - Kölner Stadtanzeiger

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Das war...

Es waren viele Vorbereitungen nötig, um den diesjährigen Workshop „…ab auf die Bühne!“ auf die Beine stellen zu können.

Wir wollten etwas Außergewöhnliches – Fahnen sollten es werden. Allerdings mussten diese Brandschutzklasse B1 haben…

 

Dann hieß es: Stück schreiben. Das ging schnell, sollte es doch um eigene Erfahrungen aus dem Jahr 2018 gehen. Um ein Chorfestival in Indien sollte es gehen, auf das zwei Nationen fahren und sich dort kennenlernen. Das Overhead-Thema war „Fremde Kulturen“, weshalb auch die Fahnen hermussten, die wir auch im Publikumsraum aufgehängt haben, um ganz nach Bertold Brechts Manier ein „episches Theater“ zu inszenieren.

 

Als nächstes mussten Lieder geschrieben werden – vier Stück. Das stellte sich als schwierig heraus, denn schließlich sollten diese den Hauch der exotischen Kulturen Indiens und Spaniens in sich vereinen. Besonders beim spanischen Lied ist dies gelungen, sowie beim Lied des Deutschen Chores – das war ein fröhlicher Marsch.

 

Zu guter Letzt haben wir noch die Choreographien gestaltet, mehrmals abgeändert, bis sie dann final standen und „aufführbar“ waren.

 

Morgens um 10:00 Uhr am 30. Juli 2018 ging es los. Jedes Jahr kommen Kinder und Jugendliche aus den vorherigen Jahren. So war es bisher und auch in diesem Jahr gab es einige Wiederholungstäter und mehrere Neuzugänge. Das ist immer sehr spannend, zumal wir keine Voraussetzungen stellen, die ein Teilnehmender benötigt – nur Spaß sollte er oder sie an Gesang, Tanz und Schauspiel haben.

 

Nachdem wir uns einen halben Tag erst einmal kennengelernt haben, ging es auch schon los. In verschiedenen Stunden haben die Teilnehmenden den Gesang der extra für den Workshop geschriebenen Lieder erlernt und Einblicke in Gesangstechnik erfahren. Wie atme ich richtig? Wie drücke ich mich beim Singen aus? Und wie schaffe ich es, eine Phrase lang durchzusingen, ohne zwischendurch zu atmen?

In den Tanzstunden erlernten die Kinder und Jugendlichen die Choreographien zu den geprobten Gesangsliedern. Auch diese sind eigens für den Workshop konzipiert und an die Lieder angepasst. Schwierig ist es manchmal den Ablauf im Kopf zu behalten, ganz besonders, wenn es heißt: „Von der Bühne, auf die Bühne und in die Zick-Zack-Linie.“ Da muss man schon wissen, was das heißt. Denn schnell muss es gehen – und das üben wir. Dabei noch singen?

Wie in jedem Jahr hat auch das dieses Jahr super geklappt, denn dafür gibt es Unterricht „Repertory“. Dieser lehrt das Zusammenspiel von Gesang und Tanz. Hauptsächlich erarbeiten wir die „großen Nummern“ – mit allen Teilnehmenden – im Fach „Repertory“, aber es gibt auch Hinweise und Tipps für die Kombination aus Gesang, Tanz und Schauspiel.

 

Die Szenen aus dem Stück, das sich dieses Jahr um das Thema „Fremde Kulturen“ gedreht hat, erarbeiteten wir im Fach „Schauspiel“. Nebst Rollenarbeit und Technik zum lauten Sprechen lernen die Teilnehmenden, wie sie sich auf der Bühne bewegen sollen, wann sie wo stehen und schlussendlich wie sie miteinander interagieren.

Schwierig waren auch dieses Jahr wieder die Übergänge zwischen Szenen und Choreographien, denn oft blieb nur ein kurzes Intro, um die Bühne aufzuräumen und sich auf die Startposition zu stellen.

Doch wie in jedem Jahr haben die Teilnehmenden auch das super hinbekommen.

 

Rührend war die Begrüßung, die drei Teilnehmende zu Beginn der Aufführung gegeben haben. Bereits am zweiten Tag sagten diese drei Jugendliche: „Wir machen eine Begrüßung zu dem Stück.“ Das war echt klasse.

 

Am Ende gab es wieder großen Applaus von den fast 60 Zuschauern. 

Wer weiß. Vielleicht geht es ja nochmal ab auf die Bühne?!

Die Gruppe des Deutschen Chores "Johann Strauß" in der Endpose der eigenen Choreographie.
Die Gruppe des Deutschen Chores "Johann Strauß" in der Endpose der eigenen Choreographie.

Auf einen Blick